Lexikon: U-Z
Ulcus molle
Geschlechtskrankheit, die bei ungeschütztem Verkehr übertragen werden kann. Sie ist auch als " weicher Schanker" bekannt und tritt vorwiegend in den Tropen auf oder wird von Touristen nach Europa eingeschleppt. An den Stellen, an denen sich die Erreger befinden, treten eitrige Knötchen auf, die auch bluten können. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Abszesse in der Leistengegend große Narben hinterlassen.
Ultraschall
Ein Diagnoseverfahren mit Hilfe von Ultraschallwellen, bei dem ein Quarzkristall durch elektrische Schwingungen angeregt wird. Je nach Gerät können durch die Ultraschallwellen die inneren Organe auf einem Monitor sichtbar oder Töne hörbar gemacht werden. Auch die meisten Frauenärzte arbeiten mit einem Ultraschallgerät. Sie können damit die inneren Geschlechtsorgane auf dem Monitor sehen und eventuelle Krankheitsanzeichen erkennen. Durch den Scheideneingang lässt sich per Ultraschall auch die Beschaffenheit des Gebärmuttermundes darstellen. Bei der Doppler-Sonografie werden auch Töne hörbar gemacht. Damit kann der Frauenarzt die Herztöne bei einem Embryo abhören und zugleich Wachstum und Bewegungen im Mutterleib erkennen.
Unfruchtbarkeit: Siehe Sterilität
Unfruchtbarkeit von Mann oder Frau, Unfähigkeit zur Fortpflanzung. Sterilität kann u.a. auf nicht gesunde Samenzellen des Mannes oder Eizellen der Frau zurückgeführt werden. Allerdings nimmt die Unfruchtbarkeit in den letzten Jahren drastisch zu. In etwas über der Hälfte der Fälle kann bei einer fachärztlichen Beratung die Ursache für die Unfruchtbarkeit herausgefunden werden. Den anderen Fällen liegen keine organischen Ursachen zugrunde.
Unregelmäßige Menstruation
Bedeutet, dass die Menstruation entweder zu früh oder zu spät kommt. Die Schulmedizin kennt drei mögliche Ursachen für ein verfrühtes Eintreten der Menstruation (8 bis 9 Tage zu früh): 1. Ein Gestagenmangel kann die zweite Hälfte des Zyklus verkürzen. 2. Der Eisprung ist verfrüht und 3. es besteht ein so genannter anovulatorischer Zyklus. Bei der verspäteten Menstruation (mehr als 35-Tage-Zyklus) gibt es ebenfalls drei mögliche Ursachen: 1. Der Körper produziert zu viel Gelbkörperhormon. 2. Der Eisprung tritt verspätet ein und 3. es besteht ein anovulatorischer Zyklus.
Urologe
Facharzt mit Spezialisierung auf männliche Geschlechtsorgane und Harnwege von Frauen und Männern.
Uterus
Uterus ist die lateinische Bezeichnung für die Gebärmutter. Sie liegt zwischen Scheide und Eileitern. Die Gebärmutter dient als Fruchthalter, in das sich ein befruchtetes Ei einnistet. In den oberen Teil des Uterus münden die beiden Eileiter. Der untere Teil, der Gebärmutterhals, mündet in das Scheidengewölbe.
Vagina
Weibliches Geschlechtsteil und Geburtskanal. Die Innenwände der 8 bis 10 cm langen Vagina, auch Scheide genannt, liegen dicht aneinander. Bei sexueller Erregung steigt die Durchblutung der Scheidenwände, und besonders der vordere Teil wird empfindsamer und enger. Gleichzeitig sondern die Scheidenwände eine gleitfähige Flüssigkeit ab.
Venushügel
Weiches Polster unter dem Schamdreieck der Frau, das Stöße gegen das Schambein abfedert.
Verhütung
Schutz vor einer Schwangerschaft. Es gibt hormonelle, mechanische, natürliche oder operative Methoden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Vorhaut
Dehnbare Haut über der Eichel, die sich auch zurückschieben lässt.
Vorhautverengung: Siehe Phimose
Verengung der Vorhaut des Gliedes. Die Vorhaut kann nicht über die Eichel zurückgeschoben werden. Bis zum Alter von sechs Monaten ist eine Phimose normal. Verursacht sie Beschwerden wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Schmerzen bei der Erektion, kann die Phimose operativ umschnitten werden, sodass die Vorhaut dann über die Eichel gezogen werden kann.
Vorzeitiger Samenerguss
Bei großer Erregung oder wenn der Mann seine Erregung nicht steuern kann, kommt es früher zu einem Samenerguss als gewollt.
Vulva
Die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane.
Weicher Schanker: Siehe Ulcus molle
Geschlechtskrankheit, die bei ungeschütztem Verkehr übertragen werden kann. Sie ist auch als " weicher Schanker" bekannt und tritt vorwiegend in den Tropen auf oder wird von Touristen nach Europa eingeschleppt. An den Stellen, an denen sich die Erreger befinden, treten eitrige Knötchen auf, die auch bluten können. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Abszesse in der Leistengegend große Narben hinterlassen.
Zervixschleim
Schleimpfropf der den Gebärmuttermund zur Scheide hin verschließt. Das Sekret, das von den Zervixdrüsen abgesondert wird, unterliegt hormonalen Veränderungen im Menstruationszyklus. Kurz vor dem Eisprung verflüssigt sich der Schleim und seine Spinnbarkeit ist am größten. Manche Frauen können an der Veränderung der Beschaffenheit des Zervixschleims auch die Zeit des Eisprungs erkennen.
Zungenkuss
Intime Kussvariante, bei dem die Zungen der Partner miteinander spielen.
Zwischenblutung
Eine schwache Blutung aus der Scheide, die außerhalb des normalen Zyklus auftritt, auch Schmierblutung genannt. Sie kann aufgrund von Hormonschwankungen auftreten oder bei der anfänglichen Einnahme der Pille, bis sich der Körper an die Hormonumstellung gewöhnt hat. Auch zu Beginn der Wechseljahre kann es zu Zwischenblutungen kommen.
Zyklus: Siehe Menstruation
Auch Blutung oder Periode genannt. Tritt in der Regel im 28-Tage-Rhythmus auf, wenn eine reife Eizelle nicht befruchtet worden ist. Die Gebärmutterschleimhaut, die sich aufgebaut hat, um die reife Eizelle aufzunehmen, wird bei der monatlichen Blutung abgestoßen. Die Menstruation ist Anzeichen für die fruchtbaren Jahre im Leben einer Frau.
