Eltern und andere Sorgen
Heute bist du total glücklich, und gestern war dir noch zum Heulen zumute? Heute möchtest du am liebsten wieder ein Kind sein und mit der ganzen Pubertät nichts zu tun haben - und morgen kannst du es kaum noch erwarten, endlich so richtig erwachsen zu werden? Gestern fandest du noch alle Jungs doof, und heute gefällt dir ein ganz bestimmter auf einmal unheimlich gut? In der Pubertät fahren die Gefühle manchmal Achterbahn. Schuld sind wieder mal die Hormone, an die du dich erst mal gewöhnen musst.
Und als ob das nicht schon anstrengend genug wäre: Viele Jugendliche kriegen in der Pubertät auch ganz schön Stress mit ihren Eltern. Du fühlst dich schon ganz erwachsen und willst deine eigenen Entscheidungen treffen, aber deine Eltern glauben immer besser zu wissen, was für dich gut ist? Und das nervt total, oder?
Gegen solche Pubertätsprobleme hilft nur eins - miteinander reden, einander zuhören und Kompromisse finden. Vielleicht nützt es, wenn ihr euch gegenseitig in die Lage der anderen Seite versetzt: Deine Eltern waren schließlich auch mal in der Pubertät, und müssten sich eigentlich noch erinnern können, wie sie sich gefühlt haben. Und auch du kannst dich um ein bisschen Verständnis für Mutter und/oder Vater bemühen: Schließlich warst du die letzten 10 bis 14 Jahre lang ihr kleines Mädchen – sie haben dich lieb und wollen dich beschützen. Da neigt man manchmal dazu, ein bisschen zu viel zu verbieten. Zeig ihnen, dass du vernünftig bist und sie dir vertrauen können - dann fällt es ihnen sicher leichter, dir mehr Freiheit zuzugestehen.
